www.textbaustelle-berlin.de
  • Startseite
  • Korrektorat
  • Lektorat
  • Recherche
  • Textcoaching
  • Historischer Mittelalter-Roman
  • Preise
  • Wer wir sind
  • Kontakt

Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Geltung

Für Leistungen in den Bereichen Lektorat, Korrektorat, Textcoaching und Recherche der Einzelunternehmer Dr. Franziska Schäfer, Dr. Malte Heidemann und Jacqueline Ceballos - nachfolgend Anbieter genannt - gegenüber dem Kunden gelten die nachfolgenden Geschäftsbedingungen. Abweichungen hiervon bedürfen der Schriftform. Mit Annahme des Auftrages werden die Allgemeinen Geschäftsbedingungen vom Kunden anerkannt.

§ 2 Zustandekommen des Vertrages

Im Fall einer Textbearbeitung gilt ein Auftrag als erteilt, wenn vom Kunden ein schriftlicher Auftrag vorliegt und dem Anbieter das zu bearbeitende Dokument in einer Form zugegangen ist, die eine Bearbeitung ermöglicht. In allen anderen Fällen genügt der Eingang eines schriftlichen Auftrages beim Anbieter. Der Anbieter kann eine Kopie des Personalausweises bzw. einer Universitätsbescheinigung (z. B. Studentenausweis) als Teil der Auftragsbestätigung verlangen. Die vereinbarte Lieferzeit beginnt mit dem Datum der erfolgten Auftragserteilung. Um eine fristgerechte Leistungserbringung zu ermöglichen, muss der Kunde während der Auftragsbearbeitung erreichbar sein.

§ 3 Umfang und Grundlage der Prüfung

Die Korrektur wird – sofern eine Papiervorlage zur Verfügung steht – entsprechend den Korrekturzeichen-Regelungen durchgeführt, die unter anderem in der jeweils aktuellen Ausgabe des Dudens Nr. 1 aufgeführt sind. Wird der Text als Datei geliefert, so kann die Korrektur nach Absprache auch direkt im Datenbestand vorgenommen werden. Geprüft wird grundsätzlich nur die sprachliche Richtigkeit der Texte. Dazu zählen insbesondere die Schreibung von Begriffen, die Interpunktion sowie die Grammatik. Der Inhalt von Texten wird nicht auf Richtigkeit geprüft. Es muss im Auftragsschreiben gesondert schriftlich vereinbart werden, wenn bei einzelnen Begriffen eine von offiziellen Rechtschreibwörterbüchern abweichende Schreibweise gelten soll.

§ 4 Rücksendung der Texte

Der Rückversand der korrigierten Texte erfolgt wie im Auftragsschreiben vereinbart entweder in Papierform oder in Datenform. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für eine erfolgreiche Vermittlung oder Übersendung der versandten korrigierten Texte. Alle Verpflichtungen sind erfüllt, wenn die korrigierten Texte je nach vereinbarter Versandart in den Versand gegeben worden sind. Der Versand auf einem elektronischen Weg (z.B. per E-Mail) oder auf eine andere Art der Fernübermittlung erfolgt auf alleinige Gefahr des Kunden. Bei Übersendung der korrigierten Texte per E-Mail oder auf eine andere Art der Datenfernübertragung ist der Kunde für eine endgültige Überprüfung der übertragenen Texte und Dateien verantwortlich, da eine Veränderung der übertragenen Daten nicht ausgeschlossen werden kann. Eine Haftung für Schäden aufgrund "elektronischer Viren" wird ebenfalls ausdrücklich ausgeschlossen.

§ 5 Preis, Rechnung, Zahlungsziel

Die Höhe des Rechnungsbetrages richtet sich nach den Vereinbarungen der Auftragserteilung. Im Falle von Textarbeiten erfolgt die Rechnungsstellung zeitnah mit der Übersendung der bearbeiteten Dokumente. Bei umfangreichen Aufträgen kann eine Zahlung in Raten entsprechend der fertig gestellten bzw. ausgelieferten Textmenge vereinbart werden. Im Falle von Beratungsdienstleistungen erfolgt die Bezahlung nach Inanspruchnahme der Leistung vor Ort. Bei Fernbetreuungen erfolgt die Rechnungsstellung monatlich. Der Kunde hat bei Beratungsdienstleistungen Anspruch auf Erstellung einer Übersicht, aus welcher der zeitliche Aufwand des Anbieters und die jeweils erbrachte Dienstleistung hervorgehen. Der Rechnungsbetrag ist innerhalb von sieben Tagen nach dem Tag der Rechnungsstellung fällig. Hat der Rechnungsbetrag den Anbieter nicht innerhalb dieser Frist erreicht, kommt der Auftraggeber in Verzug, ohne dass es einer Mahnung bedarf. Im Falle von Textarbeiten erfolgt die erste Lieferung an Privatkunden ab einem Auftragswert von mehr als 150 Euro grundsätzlich nur gegen eine Anzahlung, die spätestens vor Rückgabe der bearbeiteten Texte beim Anbieter eingegangen sein muss. Die Anzahlung beträgt 50 Prozent des voraussichtlichen Dienstleistungswertes. Versandkosten sind nicht Teil des Dienstleistungswertes und werden gegebenenfalls gesondert in Rechnung gestellt. Das gleiche gilt für Kommunikationskosten im Falle von Fernbetreuungen. Ist der Auftraggeber mit Leistungen aus der Geschäftsverbindung im Rückstand oder werden dem Anbieter Umstände bekannt, die die Kreditwürdigkeit des Kunden mindern können, hat der Anbieter das Recht, jede weitere Lieferung von Vorauskasse abhängig zu machen sowie gestundete Forderungen sofort fällig zu stellen. Der Anbieter behält sich bei Zahlungsverzug vor, die weitere Ausführung des laufenden oder weiterer laufender Aufträge für den Kunden bis zum Ausgleich der Forderungen zurückzustellen. Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, so ist der Anbieter berechtigt, von dem betreffenden Zeitpunkt ab Zinsen in Höhe der gesetzlichen Zinsen (§ 288 Abs. 1, Satz 1 BGB) zu berechnen.

§ 6 Haftung

Der Anbieter haftet grundsätzlich nicht für Verzögerungen oder Ausführungsmängel, die durch eine unklare, unrichtige oder unvollständige Auftragserteilung entstehen. Der Anbieter haftet nicht bei Leistungsverzögerungen, bedingt durch höhere Gewalt, Netzwerk- oder Serverfehler. Ein Recht auf Schadensersatz ist hierbei ausgeschlossen. Der Anbieter verpflichtet sich, die Korrekturen so sorgfältig auszuführen, dass möglichst keine sprachlichen Unrichtigkeiten im Text verbleiben. Verbleiben dennoch sprachliche Unrichtigkeiten und sind diese nicht unerheblich, so muss der Kunde den Mangel unter möglichst genauer Beschreibung innerhalb von 14 Tagen reklamieren. Die Frist beginnt mit Ablauf des Tages, an dem die Korrektur in den Rückversand gegeben wurde. Erfolgt innerhalb dieser Frist keine Reklamation, so gilt die Korrektur als genehmigt. Der Kunde muss dem Anbieter eine angemessene Frist zur Nachbesserung setzen. Schlägt die Nachbesserung fehl, so kann der Kunde wegen des Fehlschlagens der Nachbesserung Minderung geltend machen bzw. verliert der Anbieter entsprechend der Bedeutung des Mangels für die Gesamtdienstleistung seine Honoraransprüche. Der Anbieter haftet nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Er haftet nicht für mittelbare Schäden, die durch eine fehlerhafte Korrektur entstehen. Insgesamt haftet der Anbieter nur bis zur Höhe des Betrages, der für die Dienstleistung in Rechnung gestellt wird. Für Softwareschäden, die in der Software des Kunden durch den Gebrauch der vom Anbieter bearbeiteten Dateien entstehen, haftet der Anbieter nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Die oben genannte Haftungsgrenze gilt auch hier.

§ 7 Vertraulichkeit

Der Anbieter versichert, die Vertraulichkeit über den Inhalt der Texte zu wahren. Sofern die Korrektur von unabhängigen Korrektoren durchgeführt wird, werden auch diese Personen zur Verschwiegenheit verpflichtet. Vor allem durch die Kommunikation in elektronischer Form zwischen Kunde und Anbieter kann jedoch eine vollständige Vertraulichkeit nicht garantiert werden. Der Anbieter und die ggf. eingeschalteten unabhängigen Korrektoren sind berechtigt, aber nicht verpflichtet, eine Sicherungskopie des Textes anzufertigen und aufzubewahren.

§ 8 Rücktritt

Ist ein vereinbarter Liefertermin absehbar nicht einzuhalten, wird der Anbieter den Kunden unverzüglich darüber informieren. Sollte eine Einigung auf einen neuen Termin nicht gelingen, so hat der Kunde das Recht, von dem Auftrag ganz oder teilweise zurückzutreten. Tritt der Kunde von seinem Auftrag zurück, so ist er zur Vergütung bereits erbrachter Leistungen verpflichtet. Der Kunde ist verpflichtet, Schwierigkeiten bei der Einhaltung von Beratungssitzungen dem Anbieter unverzüglich, spätestens bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin, mitzuteilen. Erfolgt die Absage weniger als 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin, kann der Anbieter dem Kunden die abgesagten Leistungen in Rechnung stellen.

§ 9 Salvatorische Klausel

Alle Änderungen und Ergänzungen dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen müssen schriftlich erfolgen. Sind oder werden Teile dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam, so wird die Wirksamkeit der übrigen Teile nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine solche, die unter Berücksichtigung der Interessenlage dem gewünschten und wirtschaftlichen Zweck am besten dient. Es findet ausschließlich deutsches Recht unter Ausschluss des internationalen Kaufrechts Anwendung. Ergänzend zu diesen allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten die Vorschriften des Dienstvertrages (§§ 611ff. BGB) und des Geschäftsbesorgungsvertrages (§ 675 BGB). Soweit zulässig, gilt als Gerichtsstand Berlin als vereinbart. Der Kunde erklärt mit Abgabe seiner Bestellung ausdrücklich, dass er das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat und voll geschäftsfähig ist. Sofern der Kunde das achtzehnte Lebensjahr nicht vollendet hat, versichert er mit Aufgabe der Bestellung, dass er zu dieser berechtigt ist.

Stand: 1. September 2011

Lektoratsbüro textbaustelle Berlin · Dr. Franziska Schäfer - Dr. Malte Heidemann - Jacqueline Ceballos M.A.· Malplaquetstr. 11 · 13347 Berlin
© textbaustelle Berlin 2012
Impressum AGB